Mehr Investition in Sicherheitsforschung
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Die Video-Überwachung öffentlicher Plätze ist umstritten. Ist die Einschränkung von Freiheitsrechten der unverzichtbare Preis für den Schutz vor Terrorismus und Kriminalität? (Foto: JOKER / Sascha Müller-Jänsch)
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In den kommenden Jahren wird die Bundesregierung die Sicherheitsforschung mit 100 Millionen Euro fördern und sie in ihre High-Tech-Strategie integrieren. Dies betonte kürzlich auch Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan auf einer nationalen Konferenz mit dem Titel "Future Security" in Karlsruhe: "Gerade hier ist die Forschung gefragt. Wenn wir verhindern wollen, dass die Freiheitsrechte zugunsten der Sicherheit unter Druck geraten, so müssen wir nach innovativen Lösungen suchen. Wir müssen die Chancen nutzen, die in neuen Hochtechnologien und damit verbundenen Handlungsstrategien und Organisationsformen liegen. Wir müssen dabei verstärkt Erkenntnisse der sozialwissenschaftlichen Ursachenforschung umsetzen. Denn Sicherheit hängt vom Vorsprung in Forschung und Wissenschaft und der Umsetzung in Organisation und Technologie ab."
Auch im Rahmen der deutschen EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 soll das Thema eine Schlüsselrolle spielen. Zudem wird es fest im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm 2007 bis 2013 verankert. Den aktuellen Forschungsstand und künftige Perspektiven der Sicherheitsforschung werden im März 2007 Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt auf der ersten "European Conference on Security" in Berlin diskutieren.
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