Startseite der Alexander von Humboldt-Stiftung Humboldt Kosmos Startseite
   NACHRICHTEN   
   AKTUELL
>> NACHRICHTEN
   TITELTHEMA
   PRISMA
   KUNST UND
   KULTUR
   LANDESBLICKE
   STADTRUNDGÄNGE
   MENSCHEN UND
   EREIGNISSE
   SERVICE
   INTERVIEW
   PORTRÄT


   impressum


"Deutschland" - Auslandszeitschrift der Bundesrepublik Deutschland

Forschungsmonitoring

This article in English

Ein kontinuierliches Monitoring der deutschen Forschung ist die Aufgabe des neu gegründeten Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (IFQ), das im Oktober 2005 die Arbeit aufgenommen hat. Unter Leitung von Professor Dr. Stefan Hornbostel ist das IFQ zunächst in der Nähe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn angesiedelt. Von der DFG wird das Institut als Hilfseinrichtung der Forschung in den ersten beiden Jahren mit 1,25 Millionen Euro gefördert. Während in der Startphase des Instituts vorwiegend DFG-Förderprogramme evaluiert werden sollen, ist längerfristig der Aufbau eines deutschen Kompetenzzentrums für Forschungsevaluation geplant. Dabei ist der Blick auch auf den europäischen Forschungsraum gerichtet: Europaweite Benchmarks von Forschungseinrichtungen sollen in Zukunft ebenso zu den Aufgaben gehören wie die Analyse europäischer Förderinstrumentarien und eine bessere Information über die Akteure und Leistungen der deutschen Forschung.

"Zu unseren ersten Projekten gehört - neben der Entwicklung eines geeigneten methodischen Instrumentariums - der Aufbau eines Monitoringsystems für die unterschiedlichen Förderprogramme der DFG", erklärt Hornbostel. "So werden wir beispielsweise die Forschungsergebnisse aus geförderten Projekten und die Berufskarrieren des wissenschaftlichen Nachwuchses systematischer erfassen, so dass Aussagen darüber möglich werden, inwieweit die selbstgesteckten Ziele erreicht werden." Untersucht wird dabei unter anderem die Frage, ob es Themen oder Personengruppen gibt, die durch das Raster des Fördersystems fallen. Hierzu könnten junge, nicht-etablierte Forscher zählen, aber auch Wissenschaftler, die sich auf interdisziplinäre Themengebiete spezialisieren und deswegen fachlich schwer zuzuordnen sind.

Um die Einbindung des IFQ in die deutsche Forschungsszene zu gewährleisten, verbindet Hornbostel seine Direktorentätigkeit mit einer Professur für Evaluationsforschung an der Berliner Humboldt-Universität.

30.08.2006
 zum Seitenanfang


Aus der Forschung in Deutschland II. weiter >>

Aus der Forschung in Deutschland I. weiter >>

Zentrum für Europäische Bildung eröffnet. weiter >>

Mehr Geld für Forschung in Staat und Wirtschaft. weiter >>

EIT - ein neues Markenzeichen für Spitzenforschung. weiter >>

Freie Bahn für befristete Stellen. weiter >>

Mehr Geld für Geisteswissenschaften. weiter >>

>> Alle Nachrichten >>