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Jubiläum: 50 Jahre Deutsche Welle

Weltweite Information in über 30 Sprachen

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Nicht nur die Humboldt-Stiftung hat dieses Jahr Grund zum feiern: Auch die Deutsche Welle, die weltweit in über 30 Sprachen sendet, begeht in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Seit Juni sind beide Einrichtungen sogar Nachbarn. Wenige Stunden nach dem Empfang für 500 Humboldtianer samt Familien auf der Jahrestagung weihte Bundespräsident Johannes Rau auch das neue Funkhaus des deutschen Auslandsrundfunks in Bonn ein.

Am 3. Mai 1953 ging die Deutsche Welle erstmals auf Sendung - mit Hörfunk in Deutsch via Kurzwelle. Bundespräsident Theodor Heuss wendet sich zum Start "an die lieben Landsleute in aller Welt" und wünscht sich "Entkrampfung" in den deutschen Außenbeziehungen. Über die Jahre wurde der kulturpolitische Auftrag des Senders erweitert. Die Deutsche Welle soll "Rundfunkteilnehmern im Ausland ein umfassendes Bild des politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens in Deutschland vermitteln und ihnen die deutschen Auffassungen zu wichtigen Fragen darstellen und erläutern". So definiert das Deutsche Welle-Gesetz von 1997 den Programmauftrag. Im aktuellen Jahr stehen ihr dafür 277 Millionen EUR Budget zur Verfügung.

In Zukunft will die Deutsche Welle ihr Programmangebot weiter regionalisieren. "Uns ist es wichtig, den interkulturellen Dialog - insbesondere mit der islamischen Welt - weiter zu intensivieren", erklärte Deutsche Welle- Intendant Erik Bettermann anlässlich des Jubiläums. "Dabei berichten wir nicht nur über Deutschland, sondern selbstverständlich auch über das Geschehen in den Zielgebieten. Auslandsrundfunk kann so im Sinne einer präventiven Außen- und Sicherheitspolitik wirken. In Kriegs- und Krisenregionen sichert er einen freien Informationsfluss."

26.11.2003
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