Akademischer Austausch: 50-jähriges Bestehen des Fulbright-Programms
Feier in der Universität Bonn
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"The Fulbright Programme made me go the extra mile", so fasste am 18. Juli 2002 Dr. William Bader die sein Leben prägenden Erfahrungen als einer der ersten amerikanischen Fulbright-Stipendiaten im Nachkriegsdeutschland von 1953 eindrucksvoll zusammen.
Am 18. Juli 1952 wurde das Gründungsdokument für das deutsch-amerikanische Fulbright- Programm im Palais Schaumburg zu Bonn unterzeichnet. 50 Jahre später feierten bei einem Jubiläumsabend in der Universität Bonn zwei direkte Nachkommen der damaligen Unterzeichner, John J. McCloy II, Sohn des gleichnamigen Hohen Kommissars, und Konrad Adenauer, Enkel des damaligen Bundeskanzlers, mit ehemaligen Fulbright- Stipendiaten und Freunden des Fulbright-Programms dessen runden Geburtstag.
Dr. William Bader, ehemaliger Assistant Secretary of State und Fulbright-Alumnus, sowie Erik Bettermann, Intendant der Deutschen Welle, hielten die Festansprachen für ein Programm, in dem sich seit seiner Gründung 30.000 deutsche und amerikanische Studierende, Wissenschaftler, Lehrer, Journalisten und Bildungsexperten für die Idee des amerikanischen Senators J. William Fulbright stark gemacht haben. 1946 hatte der Namensgeber des Programms mit dem so genannten Fulbright Act den Startschuss für den internationalen Austausch junger Akademiker zwischen den USA und anderen Ländern gegeben.
Zu den ehemaligen Fulbright-Botschaftern Deutschlands im Einsatz für interkulturelle Verständigung und Weltoffenheit gehören der deutsche Nobelpreisträger Erwin Neher, die Journalisten Ulrich Wickert und Josef Joffe, die Politikerin Hanna-Renate Laurien und der Regisseur Werner Herzog. Rund 700 deutsche und amerikanische Stipendiaten genießen jährlich die Förderung des weltweit angesehenen Fulbright-Programms.
"Mein Fulbright-Jahr war eines der entscheidensten in meiner akademischen Karriere", sagt etwa Professor Reimar Lüst, ehemaliger Präsident der Max-Planck-Gesellschaft und der Alexander von Humboldt-Stiftung. Die einmalige Begegnung mit dem Gastland, "the extra mile", ist für die Fulbright-Stipendiaten gestern wie heute ein Schlüsselerlebnis ihrer fachlichen und persönlichen Ausbildung.
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